Merkblaetter und Nachweise sind Teil der Kaufabsicherung.
Diese Section ist bewusst ruhig aufgebaut und gibt dem Theme wieder einen gueltigen Abschnittstyp fuer bestehende PDP-Templates, ohne die Sto-Anmutung zu verlassen.
StoColor Fibrasil ist die faserarmierte Fassadenfarbe gegen Haarrisse. Die eingearbeiteten Mikrofasern wirken wie Bewehrung in Beton und stabilisieren den 220 µm dicken Film — Risse bis 0,1 mm werden laut TDS sicher überbrückt. Der Riss-Spezialist für statische Haarrisse im Sto-Sortiment.
Die vier Werte direkt aus dem TDS — inklusive der Schichtdicke, die Fibrasil besonders macht.
Pro Anstrich. Bei 2 Arbeitsgängen: 0,40–0,60 l/m² (Quelle: TDS StoColor Fibrasil). Höher als Standard-Farben wegen Faser-Matrix.
Bei +20 °C und 65 % rF. Länger als dünnere Farben — die dickere Faser-Schicht braucht mehr Trockenzeit.
Trockenschichtdicke nach EN 1062-1 Klasse E4 (> 200 µm) — deutlich dicker als klassische Fassadenfarben.
< 0,1 kg/(m²h⁰·⁵) nach EN 1062-1 — Schlagregen wird sicher abgehalten, die Wand bleibt trocken.
Wir empfehlen Dir StoColor Fibrasil, wenn Deine Fassade bereits feine Haar- oder Schwundrisse zeigt — oder wenn Du sie von Anfang an gegen solche Risse absichern willst. Die eingearbeiteten Mikrofasern wirken wie eine Bewehrung in Beton: Sie stabilisieren die Farbschicht und verhindern, dass ein Riss im Untergrund die neue Beschichtung durchschlägt.
Viele Fassadenfarben werden spröde und reißen auf, sobald der Untergrund arbeitet. Fibrasil ist anders gebaut: Im Bindemittel sind Mikrofasern eingearbeitet, die sich beim Auftragen in alle Richtungen ausrichten und so eine Armierung im Film bilden. Wenn im Untergrund ein feiner Riss entsteht, verteilen die Fasern die Spannung — der Riss schlägt nicht bis zur Oberfläche durch.
Die fünf Schritte für eine saubere Faser-Schicht — beachte die längere Trockenzeit.
Untergrund auf Festigkeit, Sauberkeit und tragfähige Altbeschichtungen prüfen. Vorhandene Haarrisse lokalisieren, damit Du weißt, wo Fibrasil besonders wichtig ist. Nicht tragfähige Altbeschichtungen entfernen, Untergrund muss trocken und frei von Sinterschichten sein. Bei Algenbefall vorher mit StoPrim Fungal behandeln.
Auf mineralischen Untergründen StoPrim Micro als saugfähigkeitsegalisierende Grundierung — insbesondere dort, wo der Putz ungleichmäßig saugt oder leicht sandet. Ohne passende Grundierung kann die dicke Faser-Schicht schlechter haften.
Fibrasil gut aufrühren (Faser-Material setzt sich ab), max. 5 % mit Wasser verdünnen. Mit Langflor-Rolle (Flor 18–22 mm) oder Pinsel auftragen. Alternativ Schneckenpumpe mit 4 mm Düse bei ca. 10 bar — dann unverdünnt. Kein klassisches Airless-Spritzgerät wegen der Faser-Partikel.
Bei +20 °C und 65 % rF ist Fibrasil nach ca. 24 Stunden überarbeitbar — deutlich länger als dünnere Farben, weil die 220 µm dicke Faser-Schicht mehr Zeit zum Aushärten braucht. Regenschutz bei ungünstiger Witterung, Verarbeitung nur zwischen +5 und +30 °C.
Schlussbeschichtung mit max. 5 % Wasser verdünnen, kreuzweise zum ersten Anstrich arbeiten. Intensiv getönte Farben nicht verdünnen. Erst nach dem 2. Anstrich liegt die volle Trockenschichtdicke von 220 µm auf der Fassade — der erste Anstrich allein reicht für die Faser-Wirkung nicht aus.
Fibrasil ist der Riss-Spezialist — hier die drei typischen Einsatzfälle.
Der klassische Anwendungsfall: Ältere mineralische Putze mit sichtbaren feinen Haar- oder Schwundrissen. Die Mikrofaser-Matrix von Fibrasil stabilisiert den Film genau dort, wo der Untergrund Spannungen erzeugt — die Risse verschwinden optisch und schlagen nicht mehr durch.
Auch wenn noch keine Risse sichtbar sind: Auf Setzungs-gefährdeten Fassaden, Altbau-Sanierungen oder bei unsicheren Untergründen gibt Fibrasil eine zusätzliche Sicherheits-Reserve gegen künftige Haarrisse. Vorbeugend besser als nachträglich sanieren.
Fibrasil ist für STATISCHE Rissüberbrückung konzipiert. Bei dynamischen Rissen (die sich durch Temperatur oder Bauwerks-Bewegung regelmäßig öffnen und schließen) braucht es eine elastische Fassadenfarbe wie StoColor Silco Elast oder StoColor Lastic. Horizontale und geneigte Witterungsflächen sind laut TDS ausgeschlossen.
Diese Section ist bewusst ruhig aufgebaut und gibt dem Theme wieder einen gueltigen Abschnittstyp fuer bestehende PDP-Templates, ohne die Sto-Anmutung zu verlassen.
Wenn Untergrund, Eignung oder Produktdokumentation noch offen sind, hilft die Fachberatung direkt weiter.
Beratung anfragen — kostenlos