Merkblaetter und Nachweise sind Teil der Kaufabsicherung.
Diese Section ist bewusst ruhig aufgebaut und gibt dem Theme wieder einen gueltigen Abschnittstyp fuer bestehende PDP-Templates, ohne die Sto-Anmutung zu verlassen.
Hochgefüllte Fassadenfarbe mit Streichputzcharakter — fein oder grob strukturiert, überbrückt Haarrisse und füllt kleine Unebenheiten. W3 niedrig, E4/E5 Schichtdicke, spart das Neu-Verputzen beim Altbau.
Die vier wichtigsten Werte aus dem TDS — bei S fein und S grob.
Pro Anstrich, bei 2 Arbeitsgängen 0,50–0,60 kg/m² (TDS). S grob: ca. 0,35 kg/m² pro Anstrich.
Bei +20 °C und 65 % rel. Luftfeuchtigkeit. Verarbeitung nur zwischen +5 und +30 °C.
< 0,05 kg/(m²h⁰·⁵) nach EN 1062-1 — höchste Wasserabweisungsklasse bei Fassadenfarben.
E4/E5 nach EN 1062-1 — rund 3× dicker als klassische Dispersionsfarbe. Daher die gute Rissüberbrückung.
Wir empfehlen Dir StoColor S, wenn Deine alte Fassade feine Risse, kleine Löcher oder eine leicht unruhige Oberfläche hat, die Du mit einer normalen Fassadenfarbe nicht mehr einfach drüber streichen willst. S ist hochgefüllt, mit Streichputzcharakter — sie gleicht kleine Unebenheiten aus, gibt der Fassade eine feine oder gröbere Struktur und spart Dir den Weg zum echten Oberputz.
Eine alte Fassade mit Haarrissen, kleinen Fehlstellen und leicht unruhiger Oberfläche — komplett neu verputzen ist aufwändig und teuer. StoColor S ist der Mittelweg: eine Fassadenfarbe, die so dick ist, dass sie wie ein Streichputz wirkt. Sie gleicht feine Unebenheiten aus, gibt der Fassade Struktur und schützt sie gleichzeitig mit W3-Wasserabweisung.
StoColor S in 5 Schritten — für Heimwerker mit Gerüst-Erfahrung
Fassade auf Haftfestigkeit der Altbeschichtung, lose Putzstellen, große Risse (> 0,3 mm) und Algenbefall prüfen. Lose Beschichtung abkratzen, bei Algen/Pilzbefall mit StoPrim Fungal vorbehandeln. Große Risse mit einem Dichtstoff ausgleichen — S füllt Haarrisse, aber keine echten Risse.
Auf mineralischem Putz ist die Grundierung Pflicht — StoPrim Micro (1:10 mit Wasser verdünnt) oder StoPrim Sol GT. Sie reguliert das Saugverhalten und sorgt dafür, dass die dicke S-Schicht gleichmäßig trocknet. Ohne Grundierung riskierst Du fleckige Ergebnisse.
S gut aufrühren, Zwischenbeschichtung max. 15 % mit Wasser verdünnen. Mit Rolle (Flor 18–20 mm, S grob braucht Langflor-Rolle), Pinsel oder Schneckenpumpe (Düse 4 mm, Druck 5–10 bar) gleichmäßig auftragen. Zusammenhängende Flächen nass in nass. Verbrauch fein: 0,25–0,30 kg/m², grob: 0,35 kg/m².
Bei +20 °C und 65 % Luftfeuchtigkeit nach 8 Stunden überarbeitbar. Bei kühler Witterung oder hoher Luftfeuchtigkeit länger warten. Wichtig: Regenschutz an der frischen Fläche, direkte Sonne meiden — die dicke Schicht muss gleichmäßig trocknen.
Schlussbeschichtung max. 10 % mit Wasser verdünnen (bei Maschinenauftrag unverdünnt). Kreuzweise zum ersten Anstrich. Erst mit dem 2. Anstrich sind die Schichtdicke (390–430 µm) und die technischen Kennwerte erreicht — ein Anstrich reicht nicht.
Typische Fälle für hochgefüllte Fassadenfarben — direkt aus dem TDS
Der klassische Einsatzfall. Eine alte Dispersionsbeschichtung auf Mineralputz, leicht verwittert, feine Haarrisse — S ist dafür gemacht. Der Streichputzcharakter kaschiert Fehler, die eine normale Fassadenfarbe nur sichtbarer machen würde.
WDVS-Flächen sind oft glatter als Altbau — wer eine strukturierte Optik will (historisch, rustikal), bekommt sie mit S. Besonders in Kombination mit Altbauteilen, wo die neue Fassade den Charakter der alten aufnehmen soll.
Wie alle Fassadenfarben ist auch S nicht für horizontale oder der Witterung ausgesetzte geneigte Flächen geeignet (Simse, Fensterbänke, Flachdächer, Sockel). Für solche Stellen brauchst Du spezielle Beschichtungen.
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Wenn Untergrund, Eignung oder Produktdokumentation noch offen sind, hilft die Fachberatung direkt weiter.
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