Merkblaetter und Nachweise sind Teil der Kaufabsicherung.
Diese Section ist bewusst ruhig aufgebaut und gibt dem Theme wieder einen gueltigen Abschnittstyp fuer bestehende PDP-Templates, ohne die Sto-Anmutung zu verlassen.
Echte Dispersions-Silikatfarbe nach DIN 18363 für mineralische Fassaden und Denkmalschutz. V1 hoch, W3 niedrig, WTA 2-12 zugelassen, ohne bioziden Filmschutz. Verkieselt mit Kalkputz und Mineralputz.
Die vier Werte, auf die es bei einer echten Silikatfarbe ankommt.
Pro Anstrich. Bei 2 Arbeitsgängen: 0,30–0,40 l/m² (Quelle: TDS StoColor Sil).
Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit. Verarbeitung zwischen +5 und +30 °C.
< 0,1 kg/(m²h⁰·⁵) nach EN 1062-1 — höchste Wasserabweisungsklasse bei Fassadenfarben.
Diffusionsäquivalente Luftschichtdicke < 0,01 m (EN ISO 7783) — Spitzenwert am Markt.
Wir empfehlen Dir StoColor Sil, wenn Deine Fassade mineralisch ist (Mineralputz, Kalkputz, historisches Mauerwerk) oder wenn der Denkmalschutz eine diffusionsoffene, biozidfreie Beschichtung verlangt. Sil ist eine Dispersionssilikatfarbe gemäß DIN 18363 — sie verkieselt mit dem Untergrund, hat die höchste Diffusionsklasse V1 hoch (sd < 0,01 m) und kommt ohne bioziden Filmschutz aus.
Auf mineralischen Untergründen — Kalkputz, historisches Mauerwerk, Mineralputz, Altputze — ist eine Silikatfarbe keine Stilfrage, sondern eine technische Notwendigkeit. Dispersionsfarben können auf solchen Flächen schlechter haften, eingeschlossene Feuchte verursachen und bei Kalkputz sogar die Farbchemie stören. Sil macht es anders: sie verkieselt mit dem Untergrund und wird Teil des Systems.
StoColor Sil in 5 Schritten — für mineralische Fassaden und Denkmalschutz
Untergrund muss fest, trocken, sauber, tragfähig und frei von Sinterschichten sein. Lose Altbeschichtungen entfernen. Wichtig: Alte Dispersionsanstriche müssen komplett entfernt werden — Silikatfarbe haftet nicht auf Dispersion. Kalkputz muss vollständig abgebunden sein (Trocknungszeit beachten).
Bei Silikatfarben ist die Grundierung fast immer Pflicht — und zwar eine Silikat-Grundierung wie StoPrim Silikat oder StoPrim Sol GT (Silikat-Variante). Sie reguliert das Saugverhalten und öffnet die Poren für die chemische Verkieselung. Kein Dispersions-Primer verwenden.
Sil gut aufrühren, Zwischenbeschichtung max. 10 % mit Wasser verdünnen. Mit Rolle (Flor 18–20 mm), Pinsel oder Airless-Spritzgerät (Düse 0,023–0,027 inch, Druck 120–140 bar) gleichmäßig auftragen. Nass in nass arbeiten, keine Kanten antrocknen lassen. Flexible Schlauchpeitsche beim Spritzen verwenden.
Bei +20 °C und 65 % Luftfeuchtigkeit nach 8 Stunden überarbeitbar. Verarbeitung nur zwischen +5 °C und +30 °C. Bei ungünstiger Witterung Regenschutz an die frische Fläche — Silikatfarbe ist in den ersten Tagen regenempfindlich. Untergrundtemperatur muss 3 °C über Taupunkt liegen.
Schlussbeschichtung max. 10 % mit Wasser verdünnen. Maschinenauftrag: unverdünnt. Kreuzweise zum ersten Anstrich. Erst nach dem 2. Anstrich gelten die technischen Daten (W3, V1, Schichtdicke 140 µm). Verkieselung läuft noch Wochen nach — Handhabung in den ersten 24 Stunden vorsichtig.
Silikatfarbe ist spezialisiert — nicht jeder Untergrund passt
Hier ist Sil in ihrem Element. Auf mineralischen Untergründen entsteht die chemische Verkieselung, die Silikatfarben so langlebig und typisch macht. Die hohe Diffusionsoffenheit (V1, < 0,01 m) lässt historische Putze atmen — Voraussetzung für nachhaltige Sanierung.
In der Baudenkmalpflege ist Silikatfarbe oft Pflicht — Dispersionsfarben sind von vielen Landesämtern nicht zugelassen. StoColor Sil erfüllt das WTA Merkblatt 2-12 und die DIN 18363 und ist damit für denkmalgeschützte Gebäude die technisch korrekte Wahl.
Auf Dispersions-Altanstrichen haftet Silikatfarbe nicht — die alte Beschichtung muss komplett entfernt werden. Ebenfalls nicht für horizontale oder geneigte Flächen (Simse, Flachdächer, Sockelbereich). Bei WDVS ist Sil nur auf mineralischen Oberputzen sinnvoll — organische Oberputze verlangen nach Dispersion oder Siliconharz (z.B. Silco).
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Wenn Untergrund, Eignung oder Produktdokumentation noch offen sind, hilft die Fachberatung direkt weiter.
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