Merkblaetter und Nachweise sind Teil der Kaufabsicherung.
Diese Section ist bewusst ruhig aufgebaut und gibt dem Theme wieder einen gueltigen Abschnittstyp fuer bestehende PDP-Templates, ohne die Sto-Anmutung zu verlassen.
Die moderne Sol-Silikat-Fassadenfarbe auf Kieselsol-Kaliwasserglas-Basis. Passt auf mineralischen Putz UND auf tragfähige organische Altanstriche — breiter einsetzbar als klassisches Silikat. Maximal diffusionsoffen (V1 hoch), nichtbrennbar A2-s1, d0, ohne bioziden Filmschutz.
Die vier Werte, an denen Du eine moderne Sol-Silikat-Fassadenfarbe misst.
Pro Anstrich. Bei 2 Arbeitsgängen: 0,30–0,40 l/m² (Quelle: TDS StoColor Solical).
Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit. Bei Regen oder Frost Regenschutz einsetzen.
< 0,1 kg/(m²h⁰·⁵) nach EN 1062-1 — höchste Wasserabweisungsklasse bei Fassadenfarben.
Diffusionsäquivalente Luftschichtdicke 0,01 m nach EN ISO 7783 — Spitzenwert, perfekt für atmende Mauerwerke.
Wir empfehlen Dir StoColor Solical, wenn Du eine moderne Silikatfarbe willst, die nicht nur auf mineralischen Putz passt — sondern auch auf organische Altanstriche. Die Sol-Silikat-Technologie kombiniert chemische Verkieselung mit physikalischer Haftung. Das macht Solical deutlich vielseitiger als klassische Silikatfarbe, ohne auf den mineralisch matten Charakter zu verzichten.
Die klassische Silikatfarbe hat ein Problem: Sie funktioniert nur auf mineralischem Untergrund. Bei einer alten Dispersion muss vorher alles runter, sonst haftet nichts. Solical ist anders gebaut: Die Sol-Silikat-Technologie bringt zwei Haftmechanismen mit — und das macht den Unterschied, wenn Du sanieren musst.
StoColor Solical in 5 Schritten — mineralisch arbeiten, Verkieselung zulassen
Untergrund muss fest, trocken, sauber, tragfähig und frei von Sinterschichten, Ausblühungen und Trennmitteln sein. Nicht tragfähige Altanstriche entfernen. Algen- und pilzbefallene Flächen 1–2× mit StoPrim Fungal desinfizieren — bei hohem Befallsdruck direkt auf Solical G wechseln. Nicht einsetzbar auf horizontalen oder geneigten Flächen mit Witterungsbelastung.
Auf mineralischem Untergrund ist eine saugfähigkeitsegalisierende, haftvermittelnde Silikat-Grundierung empfohlen — StoPrim Sol GT oder StoPrim Silikat. Klassische Dispersions-Grundierungen blockieren die Verkieselung und sind hier falsch. Wichtig: Fenster, Glas, Aluminium, Naturstein und Keramik vor Spritzern schützen — Silikatfarbe kann diese Oberflächen ätzen.
Solical gut aufrühren, als Zwischenbeschichtung max. 10 % mit Wasser verdünnen (bei maschineller Airless-Verarbeitung max. 3 %). Mit Rolle (Flor 18–20 mm), Pinsel oder Airless-Spritzgerät (Düse 0,019–0,021 inch, 100–130 bar) gleichmäßig nass in nass auftragen. Keine Kanten antrocknen lassen, sonst sieht man die Ansätze.
Bei +20 °C und 65 % rF ist Solical nach 8 Stunden überarbeitbar. Verarbeitung nur zwischen +5 °C und +30 °C, Untergrundtemperatur mindestens 3 °C über Taupunkt. Bei Regen, Tau oder direkter Sonne Regenschutz verwenden — auf noch nicht durchgetrockneten Schichten können Tau oder Regen Hilfsstoffe auswaschen und sichtbare Flecken hinterlassen.
Schlussbeschichtung ebenfalls mit max. 10 % Wasser verdünnen. Zweiten Anstrich kreuzweise zum ersten auftragen. Erst nach dem 2. Anstrich gelten die TDS-Werte (Trockenschicht 150 µm E3, V1 hoch, W3 niedrig). Bei stark saugenden oder dunklen Untergründen kann ein dritter Anstrich nötig sein.
Solical ist bewusst breit aufgestellt — hier die wichtigsten Fälle
Auf mineralischen Untergründen spielt Solical ihre klassische Stärke aus: chemische Verkieselung, maximale Diffusionsoffenheit (V1 hoch), gleichzeitig W3-Wasserabweisung. Ideal für Neubau-WDVS, historische Kalkputzfassaden und Mineralputz-Sanierung.
Das ist der echte Vorteil gegenüber klassischem Silikat: Solical kann auch organische, nicht-elastische Altbeschichtungen überarbeiten. Bei tragfähiger Dispersion oder altem Kunstharzputz reicht eine Silikat-Grundierung als Haftbrücke. Lose oder elastische Altanstriche müssen vorher runter.
Solical ist laut TDS nicht geeignet für horizontale oder geneigte Flächen, die der Witterung ausgesetzt sind. Für solche Stellen (Simse, Abschlüsse, Sockelkronen) brauchst Du eine spezielle Beschichtung — Charleen hilft Dir bei der Auswahl.
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Wenn Untergrund, Eignung oder Produktdokumentation noch offen sind, hilft die Fachberatung direkt weiter.
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