Merkblaetter und Nachweise sind Teil der Kaufabsicherung.
Diese Section ist bewusst ruhig aufgebaut und gibt dem Theme wieder einen gueltigen Abschnittstyp fuer bestehende PDP-Templates, ohne die Sto-Anmutung zu verlassen.
Wir empfehlen Dir StoPrep Miral als pigmentierten Silikat-Voranstrich vor mineralischen Fassaden-Oberputzen — Lotus-Effect, Siliconharz, Silikat oder Mineral. V1 hoch diffusionsoffen (Sd 0,01 m), verkieselt chemisch mit dem Untergrund.
Die Kennwerte aus dem TDS — vollständig und belegbar.
Pro Anstrich auf normal saugendem Putz (Quelle: TDS StoPrep Miral).
Bei +20 °C und 65 % rF. Endgültige Verkieselung nach 4–5 Tagen.
Sd-Wert 0,01 m nach EN ISO 7783 — Klasse V1 (hoch), µ-Wert 30.
Begrenzt tönbar mit max. 1 % StoTint Aqua — Hellbezugswert muss über 30 bleiben.
Wir empfehlen Dir StoPrep Miral als pigmentierten, gefüllten Silikat-Voranstrich, bevor Du einen mineralischen Oberputz, einen Lotus-Effect-Putz oder einen Siliconharz-Oberputz aufbringst. Hoher Diffusionswert, chemische Verkieselung mit dem Untergrund — das ist der Unterschied zu einer Dispersionsgrundierung.
Ein mineralischer Oberputz, ein Lotus-Effect-Putz oder ein Siliconharz-Oberputz braucht einen passenden Untergrund. Eine Dispersionsgrundierung funktioniert hier nicht — sie bildet eine Trennschicht zwischen mineralischem Untergrund und mineralischem Oberputz. Miral reagiert stattdessen chemisch mit dem Untergrund durch Verkieselung — und wird selbst Teil der mineralischen Fassade.
StoPrep Miral in 5 Schritten — für Profis und ambitionierte Heimwerker
Vorhandene Beschichtungen auf Tragfähigkeit prüfen, nicht tragfähige Flächen entfernen. Mit Hochdruckreiniger gründlich reinigen. Abdecken von empfindlichen Flächen: Glas, Klinker, Keramik, Naturstein, Lackierungen, Metalle. Die Aushärtezeit des Unterputzes strikt einhalten.
Sandende, kreidende oder stark saugende mineralische Untergründe vorher mit StoPrim Silikat, Stoplex W oder StoPrim Micro grundieren. Trocknen lassen, dann Miral auftragen.
Gut aufrühren. Mit max. 15 % Wasser verdünnen — mehr nicht, sonst leidet die Verkieselung. Farbton an den Oberputz angleichen (max. 1 % StoTint Aqua, Hellbezugswert muss > 30 bleiben).
Mit Pinsel oder Rolle gleichmäßig auftragen — 0,30–0,40 kg/m² pro Anstrich. Airless-Spritzen nur bedingt möglich. Verarbeitungstemperatur +5 bis +30 °C. Bei Regen- oder Sonnengefahr frische Flächen schützen.
Bei +20 °C/65 % rF nach 24 Stunden überarbeitbar. Dann kommt der Oberputz: Lotus-Effect-, Siliconharz-, Silikat- oder mineralischer Oberputz. Die endgültige Verkieselung zwischen Miral und Untergrund ist nach 4–5 Tagen abgeschlossen.
Die typischen mineralischen Fassadensysteme
Das Kernstück: mineralische Unterputze auf klassischem Mauerwerk oder WDVS-Armierung. Hier entfaltet Miral durch Verkieselung seine Haft-Wirkung und seine diffusionsoffene Eigenschaft optimal.
Auf Wärmedämmverbundsystemen mit mineralischer Armierung (StoTherm Classic, Mineral, Vario, Wood, Cell und weitere) ist Miral fester Bestandteil der bauaufsichtlichen Zulassungen.
Wenn der Untergrund sandet, kreidet oder stark saugt, reicht Miral alleine nicht aus. Du brauchst vorher eine festigende Silikatgrundierung — erst dann kann Miral seine Verkieselung entfalten.
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Wenn Untergrund, Eignung oder Produktdokumentation noch offen sind, hilft die Fachberatung direkt weiter.
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