Merkblaetter und Nachweise sind Teil der Kaufabsicherung.
Diese Section ist bewusst ruhig aufgebaut und gibt dem Theme wieder einen gueltigen Abschnittstyp fuer bestehende PDP-Templates, ohne die Sto-Anmutung zu verlassen.
Die Dryonic-Variante mit verkapseltem, nicht-persistentem Filmschutz für Fassaden in extrem feuchten Befalls-Lagen. Bionisches Nebeltrinker-Prinzip plus zusätzlicher Doppelschutz für Waldnähe, Nebellagen und dauerfeuchte Nordseiten.
Die vier TDS-Kennwerte der Dryonic-G-Variante mit verkapseltem Filmschutz.
Pro Anstrich laut TDS. Bei den geforderten 2 Arbeitsgängen 0,24-0,30 l/m² (Quelle: TDS StoColor Dryonic G).
Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit. Frische Fläche vor Regen, Tau und direkter Sonne schützen (Quelle: TDS).
Wasserdurchlässigkeit w < 0,05 kg/(m²h⁰·⁵) nach EN 1062-1 — höchste Wasserabweisungsklasse bei Fassadenfarben.
CO2-Diffusion < 3 g/m²·d nach EN 1062-6 — zugelassen als Betonschutzbeschichtung (Quelle: TDS StoColor Dryonic G).
Wir empfehlen Dir StoColor Dryonic G, wenn Deine Fassade in einer besonders algen- und pilzgefährdeten Lage steht — feucht, schattig, waldnah, nebelreich — und Du neben dem bionischen Nebeltrinker-Prinzip einen zusätzlichen, nicht-persistenten Filmschutz willst. G ist die Variante der Dryonic-Familie, die Sto ausdrücklich für Gebäude mit stark erhöhtem Befallsrisiko freigibt.
Die Dryonic Technology ist ein bionischer Trocknungs-Trick: hydrophil-hydrophobe Mikrostruktur, schnelle Rücktrocknung nach Tau und Regen, kein Nährboden für Algen. Das reicht auf fast allen Fassaden. Aber wenn Du in einer extrem feuchten Lage baust — direkt am Wald, in einem Nebeltal, auf einer dauerfeuchten Nordseite mit starker Vorgeschichte — dann will Sto auf Nummer sicher gehen. Genau dafür gibt es Dryonic G mit verkapseltem Filmschutz.
StoColor Dryonic G in 5 Schritten — Doppelschutz für Extrem-Lagen
Lose Beschichtungen entfernen, Fassade auf Algen, Moos und Pilze prüfen. Bei bestehendem Befall die trockenen Flächen je nach Ausprägung 1-2 mal mit StoPrim Fungal desinfizieren und gründlich abtrocknen lassen. Die Vorbehandlung ist bei G besonders wichtig — der Filmschutz arbeitet nur auf sauberem Untergrund.
Auf mineralischen Untergründen saugfähigkeitsegalisierende Grundierung nutzen: StoPrim Micro (stark saugende Putze) oder StoPrim Sol GT (schwach saugende, feste Altbeschichtungen). Fehlende Grundierung beeinträchtigt laut TDS die Gleichmäßigkeit des Anstrichs — deshalb nicht weglassen.
Dryonic G gut aufrühren und mit max. 5 % Wasser verdünnen. Bei maschineller Verarbeitung unverdünnt lassen. Mit Rolle, Pinsel oder Airless-Spritzgerät auftragen (Düse 0,017-0,021 inch, 100-130 bar bei Putzflächen mit Nachrollen). Immer nass in nass arbeiten, damit sich keine Ansätze abzeichnen.
Bei +20 °C und 65 % rel. Luftfeuchtigkeit ist Dryonic G nach ca. 24 Stunden überarbeitbar. Untergrundtemperatur muss +3 °C über dem Taupunkt liegen. Die frische Fläche vor Regen, Tau und scharfer Sonneneinstrahlung schützen — sonst kann es zu Fleckenbildung durch Auswaschung von Hilfsstoffen kommen.
Zweiter Anstrich kreuzweise zum ersten. Die technischen Kennwerte (Wasserdichtheit W3, CO2-Schutz C1, Schichtdicke 150 µm) gelten laut TDS erst nach dem 2-fachen Aufbau — ein Anstrich reicht nicht. Bei intensiven Farbtönen kann ein dritter Anstrich nötig sein.
G ist die Dryonic-Variante mit zusätzlichem verkapseltem Filmschutz — hier die wichtigsten Fälle
Genau hier wurde Dryonic G entwickelt. Das bionische Prinzip trocknet die Fassade schnell, der verkapselte Filmschutz übernimmt in den verbleibenden Feuchtephasen. Von Sto ausdrücklich für Gebäude mit stark erhöhtem Befallsrisiko empfohlen.
Wie das Standard-Dryonic haftet G sehr gut auf Putz, Beton und WDVS. Mit passender Sto-Grundierung und zwei Anstrichen bekommst Du eine Fassade mit höchstem Schutzniveau — inklusive Betonschutzklasse C1 nach EN 1062-6.
Auf Spezialuntergründen wie Trapezblech, HPL, Alucobond oder verzinkten Metallen lohnt sich eine Testfläche mit Gitterschnitt-Prüfung. Bei WDVS mit geneigten Flächen verlangt Sto eine objektbezogene Beratung — bitte vorher mit uns abklären.
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Wenn Untergrund, Eignung oder Produktdokumentation noch offen sind, hilft die Fachberatung direkt weiter.
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