Merkblaetter und Nachweise sind Teil der Kaufabsicherung.
Diese Section ist bewusst ruhig aufgebaut und gibt dem Theme wieder einen gueltigen Abschnittstyp fuer bestehende PDP-Templates, ohne die Sto-Anmutung zu verlassen.
Mineralischer Kratz-Oberputz nach EN 998-1 mit Marmorkörnung — in K 1,5, K 2,0 oder K 3,0 für die klassische, handwerkliche Fassaden-Struktur.
Die vier Kennwerte, die für einen mineralischen Fassaden-Oberputz wirklich zählen.
Für Korngröße 2 mm. K 1,5 = 1,90 kg/m², K 3,0 = 2,90 kg/m². Richtwert nach TDS, am Objekt zu präzisieren.
Bei +20 °C und 65 % rel. Luftfeuchte. Aushärtung etwa 1 Tag pro mm Schichtdicke — bei Kälte länger.
C ≤ 0,20 kg/(m²·min0,5) nach EN 1015-18, < 0,5 kg/m² nach ETAG 004 — schlagregenfest ohne zu versaufen.
Nichtbrennbar nach EN 13501-1. Mineralische Rezeptur, Mörtelklasse CS II nach EN 998-1, P II nach DIN 18550-1/-2.
Wir empfehlen Dir Sto-Strukturputz K, wenn Du eine Fassade mit klassischem, handwerklichem Kratzputz-Charakter willst — robust, diffusionsoffen und komplett mineralisch. Mit Marmorkörnung aus natürlichen Vorkommen strukturierst Du die Oberfläche über Holzbrett oder Moosgummischeibe und entscheidest über die Kornstärke (K 1,5 / K 2,0 / K 3,0).
Sto-Strukturputz K ist in drei Körnungen erhältlich — K 1,5, K 2,0 und K 3,0. Die Zahl entspricht der maximalen Körnung in Millimetern und bestimmt, wie fein oder grob Deine Fassade am Ende aussieht. Das hat direkten Einfluss auf Verbrauch, Arbeitstechnik und Optik. Hier die Orientierung für Dein Projekt.
Ein mineralischer Kratzputz in 5 Schritten — körperliche Arbeit, saubere Technik nötig
Mineralischer Untergrund muss fest, trocken, tragfähig, fett- und staubfrei sein. Feuchte oder nicht vollständig abgebundene Unterputze führen später zu Blasen und Rissen — hier lohnt sich die Geduld. Nicht auf feuchten oder verschmutzten Untergründen arbeiten.
StoPrep Miral im Farbton des späteren Putzes auftragen und vollständig trocknen lassen. Das verhindert, dass später beim Strukturieren helle Stellen durchblitzen und egalisiert die Saugfähigkeit des Untergrunds.
Bei manueller Verarbeitung 6,5 bis 8 Liter Wasser je nach Korngröße einsetzen (TDS: 7,0 l pro 25 kg). Nach dem Mischen 5 Minuten quellen lassen, dann nochmals gut durchrühren. Bei Maschinenverarbeitung die Konsistenz entsprechend einstellen.
Mit einer rostfreien Stahltraufel gleichmässig auf Korngröße abziehen. Das heißt: Der Putz liegt nur so dick wie die maximale Körnung — bei K 2,0 also etwa 2 mm. Zusammenhängende Flächen immer nass in nass, keine Ansätze.
Die Oberfläche direkt danach mit einem Holzbrett oder einer Moosgummischeibe strukturieren. Die Bewegung bestimmt die Optik — kreisend, gleichmässig oder bewusst unregelmässig. Danach darf keine direkte Sonne oder starker Wind auf die Fläche, sonst entstehen Schrumpfrisse.
Der TDS ist klar: mineralische Untergründe, trocken und tragfähig.
Das Kernsegment. Auf mineralischen Unterputzen (Kalk-Zement-Putze, Zementputze) kommt der Kratzputz-Charakter voll zur Geltung. Bauaufsichtliche Zulassungen bestehen für zahlreiche StoTherm-WDVS-Aufbauten.
In zahlreichen StoTherm-Systemen ist Strukturputz K als Schluss-Beschichtung bauaufsichtlich zugelassen. Im WDVS-Aufbau reguliert die mineralische Natur das Feuchte-Verhalten der Dämmung.
Laut TDS nicht für feuchte oder verschmutzte Untergründe geeignet. Auf organischen Altbeschichtungen (Dispersions-Anstriche, Siliconharzfarben) fehlt die mineralische Haft-Basis. Zuerst abstrahlen oder mit einer Armierungsspachtelung neu aufbauen.
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Wenn Untergrund, Eignung oder Produktdokumentation noch offen sind, hilft die Fachberatung direkt weiter.
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