Merkblaetter und Nachweise sind Teil der Kaufabsicherung.
Diese Section ist bewusst ruhig aufgebaut und gibt dem Theme wieder einen gueltigen Abschnittstyp fuer bestehende PDP-Templates, ohne die Sto-Anmutung zu verlassen.
Biozidfreier Siliconharz-Kratzputz — der Schutz entsteht rein physikalisch durch W3-Hydrophobierung und V1-Diffusionsoffenheit. Nichts, was sich ins Regenwasser auswaschen kann.
Die vier Werte, auf die es bei einem biozidfreien Siliconharz-Oberputz wirklich ankommt.
K 1,0: 1,60–2,00 · K 1,5: 2,20–2,60 · K 2,0: 2,80–3,40 · K 3,0: 4,00–4,60 kg/m² (Quelle: TDS StoSilco blue K).
Bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit. Durchgetrocknet nach ca. 14 Tagen. Vor Regen und direkter Sonne schützen.
< 0,1 kg/(m²h⁰·⁵) nach EN 1062-1 — niedrigste Wasserdurchlässigkeitsklasse. Schlagregen bleibt draußen.
Diffusionsäquivalente Luftschichtdicke 0,09–0,11 m (EN ISO 7783) — die Fassade bleibt atmungsaktiv, Feuchtigkeit kann entweichen.
Wir empfehlen Dir StoSilco blue K, wenn Du Deine Fassade mit einem echten Siliconharz-Oberputz gestalten willst — aber ohne chemischen Filmschutz gegen Algen und Pilze. StoSilco blue K arbeitet mit natürlichen Wirkprinzipien: reduzierte Bioverfügbarkeit und geringe Schmutzanfälligkeit durch die hydrophobe Siliconharz-Matrix. Kein Biozid-Auswaschen ins Regenwasser, trotzdem voller Witterungsschutz.
Die meisten Fassadenputze schützen mit chemischem Filmschutz: Biozide im Bindemittel töten Algen und Pilze ab. Das funktioniert — bis die Biozide ausgewaschen sind. StoSilco blue K geht einen anderen Weg: Der Schutz entsteht rein physikalisch, durch das Material selbst.
Siliconharz-Oberputz aufziehen und strukturieren — in 5 Schritten, Profi-Werkzeug erforderlich
Untergrund muss fest, trocken, sauber, tragfähig und frei von Sinterschichten, Ausblühungen und Trennmitteln sein. Auf WDVS oder klassischem Mauerwerk: Unterputz muss mindestens 3 mm dick sein. Nicht tragfähige Altbeschichtungen entfernen.
Auf mineralischen Untergründen ist eine saugfähigkeitsegalisierende Zwischenbeschichtung Pflicht: StoPrep Miral, StoPrep Miral AimS oder Sto-Putzgrund. Ohne Zwischenbeschichtung können Verarbeitungseigenschaften und Erscheinungsbild leiden (Quelle: TDS).
StoSilco blue K gut aufrühren. Mit möglichst wenig Wasser auf Verarbeitungskonsistenz einstellen — zu starke Verdünnung verschlechtert Deckvermögen und Farbtonintensität. Verträglich mit StoAdditiv WE. Nur gleiche Chargen an einer zusammenhängenden Fläche verarbeiten.
Gleichmäßig mit einer rostfreien Stahltraufel auf Korngröße abziehen (bei K 1,5 also 1,5 mm Schichtdicke). Verarbeitung zwischen +5 und +30 °C, nicht in direkter Sonne oder bei starkem Wind (Schrumpfrisse). Nass in nass arbeiten, keine Kanten antrocknen lassen.
Oberfläche mit einer harten Plastiktraufel oder einem PU-Reibebrett strukturieren, solange der Putz noch formbar ist. Bei K 3,0 kannst Du auch mit Holztaloche arbeiten. 24 h trocknen lassen (bei +20 °C, 65 % rF), dann 14 Tage vollständige Durchtrocknung.
Der Oberputz ist für geprüfte WDVS- und Massivputz-Systeme freigegeben — hier die wichtigsten Fälle
StoSilco blue K hat allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen für StoTherm Classic, Mineral, Vario, PIR und Wood. Auf klassischem Mauerwerk genauso einsetzbar. Immer mit saugfähigkeitsegalisierender Zwischenbeschichtung.
Über das StoVentec-System ist StoSilco blue K auch für vorgehängte, hinterlüftete Fassaden und Holzbau-Konstruktionen zugelassen. Die bauaufsichtliche Zulassung gibt Dir die Sicherheit, dass die ganze Konstruktion geprüft ist.
Wie alle Fassaden-Oberputze ist auch StoSilco blue K nicht für horizontale oder geneigte Flächen geeignet, die der Witterung ausgesetzt sind. Für Sockel-Bereiche, Simse oder Abdeckungen brauchst Du eine spezielle Beschichtung.
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Wenn Untergrund, Eignung oder Produktdokumentation noch offen sind, hilft die Fachberatung direkt weiter.
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